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Rosenmontag in Rietberg

Und sieht die Welt besch...NEIET aus, so werfen wir Konfetti drauf!

Gruppenfoto aller Einsatzkräfte mit Vertretern der Stadt

Guten Morgen lieber Leserinnen und Leser,

herzlich willkommen zum Rosenmontag in Rietberg!

Es ist soweit, wir starten nun in den sanitätsdienstlichen Einsatz zum Rosenmontag in Rietberg.
Der Karneval in Rietberg und das Wetter sind so eine Sache, der Schnee heute morgen hat wohl so manchen Narren (und auch unsere Helfer) heute morgen überrascht.

Es ist nun 8:30 Uhr, unsere Einsatzkräfte sind an der Schule eingetroffen. Am heutigen Vormittag zum Kinderumzug werden wir noch mit "kleiner" Mannschaft, also mit 30 Einsatzkräften für die medizinische Versorgung starten. Zum späteren Zeitpunkt werden wir dann noch weitere Unterstützung aus anderen Orten in Form von Personal und Fahrzeugen bekommen. Dazu an dieser Stelle zu späterer Zeit mehr.

9:45 Uhr: Der Start des Kinderumzuges um 10:11 Uhr steht knapp bevor. Zeit für uns, uns mit Helfern und Fahrzeugen in der Stadt zu verteilen um den Zug der kleinen Närrinnnen und Narren zu empfangen.

10:00 Uhr: Der Schnee setzt nochmal ein, da unsere Helfer nun alle in der Stadt sind, übernimmt unser Einsatzleiter doch mal einfach kurzer Hand den Räumdienst an der Schule (s. Foto).

10:11 Uhr: Pünktlich setzt sich der Zug in Bewegung!

11:30 Uhr: Der Zug ist vorbei, und JA, wir konnten uns gänzlich darauf konzentrieren uns die tollen, kreativen Kostüme der Steppkes (und ihrer Eltern und Betreuuer) anzuschauen! Bisher ist der Tag für uns noch ohne Hilfeleistung verblieben! Wenn der Nachwuchs dies in den nächsten 20 Jahren so beibehält steht uns eine sehr ruhige Zukunft bevor! 

11:45 Uhr: Der Zug hat sich reibungslos aufgelöst, die meisten Jecken sehen zu, sich alsbald irgendwoe aufwärmen zu können.
Apros pos Wärme: unsere Helfer verlassen nun auch nochmals den Stadtkern um sich in der Schule eine warme Suppe zu gönnen. Parallel trifft auch nun noch die Unterstützung von auswärtigen Kameraden ein. Für den "großen" Umzug am Nachmittag fahren wir somit unsere Kapazitäten nochmals deutlich hoch. Mehr zu den Zahlen später.

12:15 Uhr: Die finale  Besprechung der Führungskräfte läuft. Heute Nachmittag werden wir neben 10 Erstversorgerteams mit 5 Rettungswagen, 4 Krankenwagen, 3 Unfallhilfsstellen und einem PKW für einen Notarzt, sowie einem weiteren Arzt in Behandlungszentrum für eure Sicherheit sorgen!

12:30 Uhr: Nun werden alle Einsatzkräfte informiert, und ihre Bereiche eingeteilt. Im Anschluß dürfen wir den Bügermeister der Stadt in Begleitung der Ordnungsamtleiterin und des Beigeordneten der Stadt begrüßen. Traditionell hat die Stadt ein paar Bleche Berliner für alle eingesetzten Kräfte mitgebracht. Mit den Gruß- und Dankesworten des Bürgermeisters sowie einem anschließenden Gruppenfoto geht es dann in die Detaileinweisung.
Somit ist es dann auch bereits spät genug um die Fahrzeuge bereits in der Stadt zu verteilen bevor die Besuchermassen die Innenstadt fluten.

14:11 Uhr: Der Umzug setzt sich in Bewegung. Die Straßen der Stadt sind mit Zuschauern sehr reich gefüllt. Für uns geht es nun in die "heiße" Phase, während des Umzuges sind doch einige Strassen und Bereiche der Stadt nur sehr eingeschränkt erreichbar. Zur Sicherheit haben wir deshalb auch im Stadtzentrum einen unserer beiden Notärzte positioniert.

16:35 Uhr: Der Zug ist durch!
Wie auch bereits am Altweiber hier ein großes Kompliment an alle Zugteilnehmerinnen und -teilnehmer.
Ein echt tolles Bild, viele kreative und auch aufwändige Kostüme und Wagen. Der Umfang der Themen war ebenso vielschichtig wie auch die Farbenpracht der Kostüme; von Videobeweis über diverse lokalpolitische Themen bis zur großen Politik war alles dabei!
Für uns ist der Zug bisher recht ruhig verlaufen, unser Einsatzspektrum hat sich bisher auf die Behandlung einiger kleinerer Blessuren beschränkt.

17:08 Uhr: Das Essen ist vorbereitet, nun starten wir damit unsere Helfer nach und nach zur Schule zurück zu beordern um etwas zu Essen. Danach geht es dann in die Abend- und Nachtschicht des Straßenkarnevals in Rietberg.

19:45 Uhr: Nun sind alle Helfer verpflegt und die Personalanpassungen für die Nachtschicht sind durchgeführt.
Bisher war es für uns ein soweit normales Einsatzgeschehen, einige Patienten haben wir bereits versorgt und teilweise in Krankenhäuser verbringen müssen.
Die Temperaturen sinken, langsam werden die Straßen rutschig. An dieser Stelle noch vielen Dank an den Baubetriebshof der aktuell dauerhaft in Bereitschaft steht und die Wege für die Jecken und uns geräumt und bestmöglich rutschfrei hält!

22:45 Uhr: Die Straßen der Stadt leeren sich nun langsam, die Kälte scheint vielen Jecken dann doch zugesetzt zu haben.
Das heißt für uns nun, dass wir die anfangen können, die ersten Einsatzkräfte nach und nach in den verdienten Feierabend zu schicken und die Kapazitäten im Behandlungszentrum runter zu fahren.

An dieser Stelle möchten wir nun den Dank an unsere unterstützenden Kräfte aus folgenden Orten richten: Gütersloh, Halle, Harsewinkel, Herford, Herzebrock, Langenberg, Lippstadt, Schloß-Holte, Verl und Versmold. Ebenfalls wurden wir unterstützt durch eine Einsatzkraft von den Johannitern aus Halle, sowie erneut natürlich der Informations- und Kommunikationsgruppes des Kreises Gütersloh.

2:30 Uhr: So, das war's nun für uns.
Aus unserem Behandlungszentrum ist wieder eine Mensa geworden, die Einsatzleitung ist wieder abgebaut und abrückbereit. Für unsere Helfer geht es nun nach Haus.

3:45 Uhr: Die Fahrzeuge sind nun wieder einsatzbereit, das relevante Material wieder verfügbar.
Die restlichen Arbeiten werden uns die nächsten Tage noch beschäftigen, aber nun geht's erstmal dann auch für die letzten von uns Richtung Bett!

Gute Nacht!

Es war uns erneut eine Freude mit euch! Wir sehen uns spätestens im nächsten Jahr wieder, so ihr mögt!

13. Februar 2018 20:27 Uhr. Alter: 131 Tage