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Einsatzkräfte des DRK zum Einsatz beim G20- Gipfel nach Hamburg abgerückt

Ausgestattet mit den besten Wünschen des Kreisbrandmeisters und von Vertretern des DRK- Kreisverbands Gütersloh machten sich am Morgen des 29.06.2017 die DRK- Einsatzkräfte auf den Weg nach Hamburg. Bild: Andreas Eickhoff

Im Auftrag des Kreises Gütersloh sind 6 ehrenamtliche DRK- Einsatzkräfte mit zwei Notfallkrankenwagen nach Hamburg in den Einsatz abgerückt. Insgesamt dauert der Einsatz 12 Tage, wobei nach der Hälfte der Zeit das Personal des DRK getauscht wird. Die beiden Rettungsmittel verbleiben die ganze Zeit in Hamburg.

Die Freie und Hansestadt Hamburg hatte anlässlich des G20- Gipfels das Land Nordrhein- Westfalen um die Unterstützung in der überörtlichen Hilfe in den Fachdiensten des Sanitäts- und Betreuungsdienst erbeten. Eine diese Einheiten der überörtlichen Hilfe ist ein gemeinsamer Patiententransportzug aus der Stadt Bielefeld und den Kreisen im Regierungsbezirk Detmold, worin die beiden Rettungsmittel des DRK aus dem Kreis Gütersloh mitwirken. Ein Patiententransportzug, welcher aus insgesamt 8 Rettungsmitteln und einer Führung besteht, transportiert nach einem Unglück oder Unfall verletzte und erkrankte Personen in Krankenhäuser.

Die insgesamt 12 DRK- Einsatzkräfte in den zwei Zeitböcken des Einsatzes haben eine rettungsdienstliche Ausbildung und kommen aus den Rotkreuzgemeinschaften Harsewinkel, Neuenkirchen, Rheda- Wiedenbrück, Schloß Holte und Verl, sowie aus Bünde.

Während der gesamten Zeit der Abwesenheit sind die Einsatzkräfte des DRK mit weiteren Einheiten des Bevölkerungsschutzes in Gemeinschaftsunterbringungen am Rande der Stadt Hamburg untergebracht. Dort werden die Kräfte auch adäquat verpflegt und können in den Freischichten ein kleines Freizeit- Angebot nutzen, welches dort von vor Ort vorbereitet wurde. Auf der Anfahrt nach Hamburg kommen auf einem Sammelraum die übrigen Rettungsfahrzeuge des Patiententransportzugs aus dem Regierungsbezirk Detmold hinzu. Mit Eintreffen wird der Patiententransportzug aus Ostwestfalen in Hamburg seine Einsatzbereitschaft melden und dann die gesamten 12 Tage für größere Unglücke, Unfälle und Sonderlagen zur Unterstützung der Hamburger Einsatzkräfte zur Verfügung stehen.

Markant für den Einsatz des DRK in dem Patiententransportzuges anlässlich des G20- Gipfels in Hamburg ist die lange Abwesenheit der ehrenamtlichen Einsatzkräfte von der Familien und letztendlich auch von deren beruflichen Tätigkeit. Den Arbeitgebern sein an dieser Stelle herzlich gedankt für die freundliche Zustimmung, zur Freistellung der Einsatzkräfte von der Arbeit.

Stellvertretend für den Kreis Gütersloh verabschiedend der Kreisbrandmeister Dietmar Holtkemper die erste Besatzung der zwei Notfallkrankenwagen in den Einsatz. Auch Teile der zweiten Besatzung waren dazu erschienen. Der Kreisrotkreuzleiter Rainer Frenz, der stellvertretende Kreisrotkreuzleiter Michael Ossenkemper und der Rotkreuzbeauftragte Jürgen Strathaus waren auch zum Abrücken erschienen und wünschen den Einsatzkräften ein gutes Gelingen und einen sicheren Einsatz. Mögen alle ehrenamtlichen Einsatzkräfte wohlbehalten und gesund von dem Einsatz zurückkehren.

 

Text: DRK KV Gütersloh (https://www.drk-guetersloh.de/einsatzkraefte-des-drk-zum-einsatz-beim-g20-gipfel-nach-hamburg-abgerueckt/)

2. Juli 2017 10:02 Uhr. Alter: 1 Jahre