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Staubetreuung nach tragischem Unfall

Die Betreuungseinheit Mastholte rückte gemeinsam mit weiteren Einheiten zur Betreuung der im Stau stecken gebliebenen Personen aus

Die Einsatzfahrzeuge konnte bei der Betreuung die Rettungsgasse nutzen.

Im Feierabendverkehr des 12. September ereignete sich auf der Autobahn A2 nahe der Abfahrt Oelde einer der tragischsten Verkehrsunfälle in der Region seit vielen Jahren.
Im Bereich der Anschlußstelle Oelde, sowie auch im rückstauenden Verkehr kam es zu mehreren Unfällen bei denen es zwei Todesopfer und viele Verletzte zu beklagen gibt.

Aufgrund dieser sehr ausgeprägten Unfallsituationen musste die Autobahn in Fahrtrichtung Dortmund für viele Stunden komplett gesperrt werden, viele Autofahrer saßen somit bis zu 10 Stunden fest.
In den Abendstunden wurde somit für die Betreuung der festsitzenden Autofahrer von der Kreisleitstelle Alarm für die Betreuungskräfte aus dem südlichen Kreis Gütersloh ausgelöst.
Durch den Betreuungsdienst wurden mit insgesamt 57 Einsatzkräften im Stau auf ca. 8 km Länge Getränke und Decken verteilt. Ebenfalls fungierten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer als Ansprechpartner für jeglichen weiteren Hilfs- und Informationsbedarf.

Aufgrund der langen Einsatzstelle wurden mehrere Sektionen eingeteilt um die ca. 2.000 bis 3.000 Fahrzeuge effektiv betreuen zu können.

 

Gegen 2:00 Uhr nachts bereitete die Polizei die Ableitung des Staus über die Anschlußstelle Oelde vor, so dass unser Einsatz beendet werden konnte und alle Einsatzkräfte wohlbehalten wieder nach Hause entlassen werden konnten.

18. September 2017 21:21 Uhr. Alter: 301 Tage