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Der Auftakt des Straßenkarnevals

Es geht los...

Zwei der vorbereiteten Behandlungsplätze

Liebe Leserinnnen und Leser,

ja, diese Session war sehr kurz und schon sehen wir uns im Auftakt des Strassenkarnevals in Rietberg!

Während die Altweiber sich bei der Übernahme auf das Rathaus konzentrieren, machen wir dieses im Gebäude der Gesamtschule. Seit kurz nach 8 Uhr ist unsere Vorhut hier aktiv und baut hier den Behandlungs-, Aufenthalts- und auch Führungsraum für unseren Einsatz auf.

Bis Mittag trudelt die weitere Verstärkung ein. Auch in diesem Jahr freuen wir uns erneut über die Unterstützung aus vielen anderen Orten.

Kurze Aufregung noch kurz vor Mittag: das Model "MANV-S", eine Sammlung von diversen Rettungsmitteln wird von der Kreisleitstelle nach Rheda-Wiedenbrück alarmiert. Einige der bei uns eingeplanten Fahrzeuge sind hier eingebunden. Die Situation klärte sich jedoch vor Ort recht schnell, so dass mit leichter Verzögerung alle Einsatzkräfte samt Fahrzeugen hier bei uns in Rietberg sind.

12:00 Uhr: Wir dürfen den Bürgermeister, Andreas Sunder, den Beigeordneten, Andreas Göke, sowie die Ordnungsamtsleiterin Martina Venne, bei uns begrüßen. Den Grußworten des Bürgermeisters folgend ist unsere Vorbereitung somit von städtischer Seite "abgenommen".

12:30 Uhr: Die Einsatzbesprechung aller Einsatzkräfte findet statt. Alle unsere Mitarbeiter werden auf ihr Einsatzgebiet eingewiesen. Nun heißt es uns fertig zu machen um gegen 14 Uhr unsererseits in die Innenstadt aus zu schwärmen.

14:30 Uhr: alle drei Sanitätsstationen sind besetzt, unsere Erstversorgerteams und die Fahrzeuge haben sich in der Stadt verteilt. Die Zugaufstellung ist schon gut, und vor allem sehr bung, gefüllt.

15:11 Uhr: Altweiber TENDONDRIA HELAU!
Der Zug startet! Was will man mehr? Ein langer Zug ausgelassener Närrinnen und dazu noch ein blauer Himmel und Sonnenschein pur! Die geringen Temperaturen scheinen hier wirklich niemanden so wirklich zu stören.

17:15 Uhr: Kompliment an all die Altweiber! Ein schöner und langer Zug, den ihr wieder auf die Strasse gebracht habt! Kompliment an die vielen kreativen Köpfe und Hände der Ideenfindung und Umsetzung der Verkleidungsideen!
Für die nicht anwesenden Leser sei kurz hier zusammengefasst, dass fast jegliche Art von Tierkostümen, aber auch diverse Süßigkeiten und natürlich ein paar Gruppen zum Thema COC dabei waren. Optische Eindrücke folgen in den nächsten Tagen in der Presse.

18:00 Uhr: Die Kälte zieht nun doch an, die Närrinnen und Narren zieht es schneller als in anderen Jahren in die Zelte und Gaststätten. Unsere Helfer dürfen nun auch nach und nach für eine, selbstverständlich nichtalkoholische Stärkung, zur Schule zurück kommen. Nun heißt es Kraft tanken um für die Nacht gerüstet zu sein

19:45 Uhr: Die Anzahl der Hilfeleistungen kleinerer und größerer Art ist nun gestiegen, die ersten wenigen Patienten mussten wir bereits in die Krankenhäuser der Umgebung transportieren. Die meisten der Patienten konnten wir jedoch bereits versorgt wieder ins Karnevalstreiben oder nach Hause entlassen.

23:15 Uhr: Die Straßen der Stadt haben sich so nun weitestgehend geleert, alle Zelte und Gaststätten sind jedoch mehr als gut gefüllt. Unsere Erstversorgerteams ziehen wir nun soweit aus den Streifen zurück und auf die Unfallhilfsstellen in Bereitschaft.

23:30 Uhr: Die ersten unser Helfer können wir nun bereits in den wohlverdienten Feierabend nach Hause schicken. Da einige eine recht lange Rückfahrt haben, gehören diese selbstverständlich zu den ersten.
An dieser Stelle sei dann auch noch zusammengefasst, dass wir uns in diesem Jahr erneut auf die tatkräftige Unterstützung durch Personal und Material aus folgenden Ortsvereinen verlassen konnten: Gütersloh, Halle, Herford, Herzebrock, Langenberg, Lippstadt, Verl und Versmold. Ein herzliches DANKESEHR an dieser Stelle dafür.
Gleichermaßen gilt dieses selbstverständlich auch für die Informations- und Kommunikationsgruppe des Kreises Gütersloh, welche uns erneut mit einer stabilen Kommunikationsbasis versorgt haben!

02:00 Uhr: Nun leeren sich auch die Zelte, wir reduzieren unsere Kräfte in der Stadt und schließen unsere Unfallhilfsstellen. Die restliche Absicherung stellen wir nun noch über ein paar Fahrzeuge in der Innenstadt, sowie einige weitere an der Gesamtschule.
Das Aufräumen beginnt, so dass wir am Montag geordnet wieder hier starten können.

3:00 Uhr: Das war es für uns, für heute Nacht! Die letzten unserer Helfer kehren aus der Stadt zurück. Sobald wir nun alles aufgeräumt haben, machen wir uns gleich auf den Heimweg. Gerade war kein Helfer mehr zu sehen, der sich nach dem langen Einsatz nicht inzwischen nach seinem Bett sehnt.

3:55 Uhr: Nun sind alle Fahrzeuge wieder einsatzbereit am Standort, unsere Helfer auch im Feierabend.
Insgesamt zählt unsere Statistik knapp 1.200 Einsatzstunden.

Altweiber in Rietberg! Es war ein schöner Tag!
Euch ein TENDONDRIA HELAU!

8. Februar 2018 13:52 Uhr. Alter: 71 Tage