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DRK-Ortsverein Rietberg e.V.
Dr.-Bigalke-Str. 30
33397 Rietberg

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1935

Gründungsfoto 1935

Bildung einer dritten Rotkreuz-Einheit innerhalb des Amtsbezirkes Rietberg. Die Initiative ging von Bürgermeister Ludwig Kriener und Dr. med. Paul Mauermann aus.

Die Gründung wurde am 01. März 1935 vollzogen. Dieser Tag ging somit in die Vereinsgeschichte ein.

Zu den Männern der ersten Stunde gehörten:

Dr. med. Paul Mauermann, Hermann Bonen, Josef Bonen, Ignaz Brinkrolf, Franz Daum, Heinrich Feuerborn, Arnold Hillemeyer, Alfred Käppele, Heinz Kaiser, Otto Kesting, Robert Kesting, Werner Koralewski, Josef Laustroer, Georg Ortjohann, Albert Pahnhenrich, Johann Pauleickhoff, Franz Sandbote, Paul Steinborn, Bernhard Vredenburg und Heinrich Wolmeyer

1936

Am 12. Januar 1936 fand die Abschlussprüfung der Sanitätsgruppe nach der notwendigen Ausbildung statt. Alle Sanitätsmänner bestanden diese Prüfung!

1939

Durch den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges am 01. September 1939 wurde dem Dienst am nächsten ein jähes Ende gesetzt. Fast alle Mitglieder der inzwischen zur Zuggröße gewachsenen Einheit wurden zum Kriegsdienst eingezogen. Sie wurden auf allen Kriegsschauplätzen – teilweise sogar als Sanitäter – eingesetzt.

Nach Beginn des zweiten Weltkriegs

Einige Frauen fanden sich zusammen und versuchten die Arbeit, der zum Kriegsdienst einberufenen Männer weiter fortzusetzen. Hierzu gehörten:

Katharina Berkemeier, Lene Böhle, Sophie Dorenkamp, Elisabeth Dreismann, Änne Hanschmidt, Elisabeth Kraihenhorst, Thekla Kriener, Hilde Lackmann, Rosi Panhenrich, Anni Rieke, Katharina Ritzen, Gertrud Sieweke-Kaup, Gertrud Stadler, Änne Vollmer, Hanni Wiethoff.

Geführt wurden sie von Thekla Kriener.

Wesentliche Aufgaben der Frauen waren zum Beispiel häusliche Krankenpflege, Haushaltsführung in Notfällen, Betreuung der Evakuierten (Bombengeschädigten und Flüchtlingen).

1945

Der erste DRK Aktive Heimkehrer war Albert Pahnhenrich.

1946

Pahnhenrich und Kesting scharten die Gefährten der Vorkriegszeit wieder um sich und meldeten den Neuenkirchener Sanitätszug einsatzbereit.

In erster Linie wurden Aus- und Fortbildungen, sowie diverse Sanitätswachdienste absolviert. Beispielsweise Unfallwache bei Sportveranstaltungen, Hilfe bei Impfterminen, Betreuung der Flüchtlinge.

1947

Am 05. März 1947 wurde ein eigener DRK Ortsverein in Neuenkirchen gegründet. Dieser sollte für die Gemeinden Druffel, Neuenkirchen, Varensell und Westerwiehe zuständig sein. Eine Mustersatzung für örtliche Rotkreuz-Vereine wurde genehmigt.

Den Vorstand bildeten:

Vorsitzender: Dr. med. Mauermann

Stv. Vorsitzende: Agnes Bollweg

Schriftführerin: Aenne Kotters

Schatzmeisterin: Hilde Schemmann

1948-1951

Aufzeichnungen liegen aus dieser Zeit nicht vor. Jedoch aus der Erinnerung heraus wurde berichtet, dass der DRK Ortsverein Neuenkirchen sich im Laufe der Zeit mehr und mehr etablierte. Die Arbeit der aus der Kriegsgefangenschaft Heimgekehrten nahm wieder an Gewicht zu.

1952

Nach dem Tode von Dr. med. Mauermann, übernahm Paul Steinborn den Vorsitz des DRK Ortsvereins in Neuenkirchen. Dr. med. Ferdinand Pavenstädt übernahm das Ehrenamt des Zugarztes.

1953

19 Blutspender lassen sich in Gütersloh einen Teil des kostbaren Lebenssaftes abzapfen. Heimkehrerbefragung zur Klärung des Schicksals vermisster Soldaten.

1954

Der Aufruf zur Sachspende für Ostzonenflüchtlinge hat einen ungeahnten Erfolg: 277 Bekleidungsstücke können bedürftigen Landsleuten übergeben werden. 13 Flüchtlingskinder erholen sich in Ferienheimen.

1955

Der DRK Zug Neuenkirchen besteht seit 20 Jahren. In 1262 Fällen werden aktive Mitglieder zur Ersten Hilfe in Gewerbebetrieben, in der Landwirtschaft, in Haushaltungen und auf Sportplätzen beansprucht. Der Vorsitzende des Heimkehrerverbandes Ferdinand Specht gibt bekannt, dass in den vier Gemeinden 230 Personen vermisst werden. 65 Blutspender erscheinen in der Gaststätte Hanhoff-Liening.

1956

m Zuge des Katastrophenprogramms wird innerhalb des DRK Kreisverbandes in Neuenkirchen ein Fernmeldetrupp aufgestellt, den Fritz Reinke leitet. Dieser besteht zu Beginn aus acht Helfern.

Eine amerikanische Lebensmittelspende (sieben Zentner) kann im Ortsvereinsbereich verteilt werden.

1957

Es gab eine gemeinsame Katastrophenschutzübung mit der Feuerwehr auf dem Gelände der Firma No-Sag GmbH. Außerdem die erste große Schauübung seit Jahrzehnten in Gütersloh unter der Leitung von Kreisbereitschaftsführer Paul Steinborn.

Ältester Kamerad und Mitbegründer Robert Kesting stirbt am 26. Oktober 1957.

1958

Das DRK will den Katastrophenschutz verstärken. Die Blutspenderzahl steigt auf 119. Zur Entlastung der Schwestern im St. Margareten-Hospital übernehmen Helferinnen den Krankenhausdienst an Sonn- und Feiertagen. Es werden wieder 10 Care Pakete an kinderreiche Familien ausgegeben.

1959

Für das Krieger-Ehrenmal wird durch die eigenen Mitglieder 50 DM gesammelt. Vier Personen fahren zur Kundgebung 100 Jahre DRK nach Bonn. Zwei Helfer nahmen am Sanitätsdienst während der Ausstellung des Heiligen Rockes in Trier teil. Auf eine Mitgliederwerbeaktion melden sich 43 neue passive Mitglieder.

1960

Paul Steinborn erhält das DRK-Ehrenzeichen für besondere Verdienste.

Das 25jährige Bestehen wird am 14. Mai 1960 im Saal der Gastwirtschaft Becker gefeiert. Bürgermeister Freise schenkt dem Ortsverein anlässlich des Jubiläums ein Beatmungsgerät.

Paul Steinborn erhielt das DRK Ehrenzeichen für besondere Dienste von Oberkreisdirektor Scheele. Mit der silbernen Ehrennadel wurden Alfred Käppele, Josef Lauströer, Albert Pahnhenrich, Johannes Pauleickhoff und Fritz Reinke ausgezeichnet.

1961

Eine weitere Unfallhilfsstelle wurde eingerichtet. Nach einem Unfall, konnte allen vier Verletzten geholfen werden.

1962

Rekord bei der Blutspende mit 141 Blutspendern. Eine Selbstbedienungs-Unfallhilfsstelle wurde dreimal geplündert. Die Täter erhielten Freiheitsstrafen. Neue Möbel wurden für einen Unterrichtsraum in der Alten Volksschule angeschafft. Versammlungsraum für den Ortsverein bleibt das Hotel Druffelsmeier.

1963

Erste Hilfe Lehrgang in Westerwiehe 1963

100 Jahre DRK, Gedenkfeier in Münster, 21 Aktive nahmen daran aus Neuenkirchen teil. Einer von 5 VW Bullis für den Kreis Wiedenbrück wurde der DRK Gemeinschaft Neuenkirchen zugewiesen.

1964

Stadtübung auf dem Gelände der Firma Lüning.

1965

In Rheda wurde ein Fußballspiel zwischen WDR Köln gegen 1. FC Kreisprominenzia Wiedenbrück zu Gunsten des DRK durchgeführt. Paul Steinborn nahm am Ausbilderlehrgang für Erste-Hilfe Kurse teil.

1966

Einweihung der neuen DRK Räume.

1967

Der amtierende Zugführer Paul Steinborn legte sein Amt nieder. Als Nachfolger übernahm Albert Pahnhenrich diese Aufgabe.

1969

Mit dem 31.12.1969 geht der DRK Ortsverein Neuenkirchen im Zuge der politischen Gemeindeneuordnung nach 35 jährigem Bestehen in der neugeschaffenen Großgemeinde Rietberg auf und verliert seine Selbständigkeit. Nur die aktiven Züge behalten ihre Eigenständigkeit.

1970

Am 24. Februar 1970 wird offiziell die Vereinigung der beiden Ortsverbände Neuenkirchen und Rietberg auf der Jahreshauptversammlung in der Gaststätte Mittel-Funke beschlossen. Oberkreisdirektor Scheele ehrte in diesem Zuge verdiente Mitglieder aus Neuenkirchen. Hierzu gehörten: Alfred Käppele und Albert Pahnhenrich für 35 jährige Mitgliedschaft, Josef Heimeier für 20 Jahre, Leo Kammertöns und Willi Görlich für 15 Jahre sowie Albert Hermes für 5 jährige Mitgliedschaft. Zu dieser Zeit besteht der DRK Ortsverein aus 550 Personen. Davon sind 82 aktive Mitglieder. 106 Fördermitglieder und 18 aktive Helfer kommen aus Neuenkirchen.

1975

DRK Zug Neuenkirchen zum 40 jährigem Jubiläum 1975

Josef Merschbrock wird Nachfolger von Albert Pahnhenrich als Zugführer in Neuenkirchen. Das 40 jährige Bestehen wird gefeiert. Es findet ein Festumzug durch Neuenkirchen statt.

1976

Eine vereinsinterne Übung findet bei der Genossenschaft in Westerwiehe statt.

1977

Die erste JRK Gruppe gründet sich in Neuenkirchen. In Bad Lippspringe findet das erste Bezirkstreffen der Katastrophenschutz-Züge aus den Kreisen Bielefeld, Gütersloh, Herford, Minden, Lippe, Paderborn und Höxter statt.

1978

Das 100 jährige Bestehen des Ortsvereins Rietberg wird gefeiert.

1983

Übergabe eines VW Bullis an die Gemeinschaft Neuenkirchen für den Katastrophenschutz 1981

Die DRK Gemeinschaft Neuenkirchen kann ihre neuen DRK Räumlichkeiten einweihen.

1985

In Neuenkirchen wird das erste DRK Fußballturnier des Kreisverbandes ausgetragen. Das 50 jährige Jubiläum wird groß in der Gaststätte Wimmelbücker gefeiert.

1989

Es findet eine große Kreisübung statt. Die Helfer aus Neuenkirchen üben den Ernstfall.

1990

Tag der offenen Tür 1990

Erneuter Umzug in neue DRK Räume. Diesmal in dem Gebäude der Alten Volksschule an der Gütersloher Str. 22.

1992

Anschaffung eines PKW Ford Mondeo aus Spendenmitteln als ortsvereinseigenes Fahrzeug.

1995

Gemeinsame Übung mit der Feuerwehr in Neuenkirchen währen des Feuerwehrfestes. Nach 1000 Stunden Bauzeit wird die erste Sanitätsstation aus einem ehemaligen Kühlcontainer im Kreisverband Gütersloh fertig gestellt. Sie soll die Sanitätsdienste in Zukunft sowohl für den Helfer, als auch für den Patienten angenehmer werden lassen. Ein Aufenthalts- und ein voll ausgestatteter Behandlungsraum eröffnen neue Dimensionen.

1999

Josef Merschbrock tritt als Rotkreuzleiter mit seinem langjährigen Stellvertreter Antonius Hillemeyer zurück. Bernhard Hülsey übernimmt diese Aufgabe. Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Markus Hillemeyer.

2000

Erstmalig übernimmt das DRK auf der Neuenkirchener Maikirmes neben seinen eigentlichen sanitätsdienstlichen Aufgaben einen Waffelstand.

2003

Auf dem Dach des DRK Kindergarten Lummerland wird eine Photovoltaikanlage mit Hilfe der DRK Helfer installiert. Auf der A33 findet eine große Übung mit dem gesamten Kreisverband statt.

2004

Auch in diesem Jahr ist das DRK auf der Maikirmes wieder mit einem großen Waffelstand präsent. Zudem stehen Renovierungsarbeiten sowohl im Schulungsraum, welcher mit einer neuen Theke ausgestattet wurde als auch in der Garage auf dem Programm. Dort wurde eine neue Kleiderkammer für die DRK Helfer gebaut.

2005

DRK-Kräfte bei der Stadtübung der Feuerwehr 2005

Ein Jahr, das insbesondere von mehreren Übungen geprägt gewesen ist. Dazu gehört die jährliche Stadtübung gemeinsam mit der Feuerwehr. In diesem Jahr wurde zusätzlich noch eine gemeinsame Demonstration mit der Feuerwehr auf deren Feuerwehrfest vorgeführt.

2006

Der neue Gerätewagen-Sanitätsdienst (GW-San) Rotkreuz Rietberg 3 GW-San 1

Der in die Jahre gekommene Gerätewagen wird durch ein neues Landesfahrzeug „GW-San“ ersetzt. Das neue Fahrzeug wird direkt für den Großeinsatz während der Fußball Weltmeisterschaft in Deutschland eingesetzt.

2007

Der Schulungsraum wird renoviert und technisch auf den neuesten Stand gebracht. Matthias Pröger wird Jungschützenkönig; die DRK Gemeinschaft marschiert zur Gratulation gemeinsam ins Zelt. Auf einem Dienstabend wurde eine realistische interne Übung durchgeführt.

2008

Dienstabend des DRK 2008
Gruppenfoto der Gemeinschaft 2008

Gemeinschaftsfahrt nach Berlin. Besuch bei Hubert Deittert im Bundestag. Besichtigung des Berliner Olympiastadions.

2010

75 jähriges Jubiläum der Gemeinschaft Neuenkirchen 2010
DRK-Kräfte zum Jubiläum der Feuerwehr 2010
Einweihung des neuen Rettungswagen (RTW) Rotkreuz Rietberg 3 KTW-B 1

75 Jahre DRK Neuenkirchen. Im Rahmen der Neuenkirchener Maikirmes wird das DRK Jubiläum groß gefeiert. Kurz zuvor hat das Land NRW einen neuen Rettungswagen (RTW) für die Gemeinschaft zur Verfügung gestellt. Das Fahrzeug wurde von Pfarrer Dröge gesegnet. Abends findet ein großer Commersabend mit Tanz, Tombola und Musik statt. Am Folgetag wird in lockerer Atmosphäre bei Bier und Waffeln gefeiert. Die Besucher konnten zudem im Blutspendebus Blut spenden.